Die Afrikanische Küche:
Falafel
Falafel (arabisch: فلافل, DMG Falāfal, hebräisch פלאפל) oder Ta'miîya (تعمية) sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen, die vor allem als Imbiss beliebt sind. Ursprünglich aus Ägypten stammend, gehören sie heute zu allen Küchen des Nahen Ostens und Teilen des Mittleren Ostens und Nordafrikas.
Zur Zubereitung werden zuerst Bohnen oder Kichererbsen eingeweicht und durch den Fleischwolf gedreht. Dann werden Petersilie, Korianderkraut, Knoblauch und Lauchzwiebeln fein gehackt und dazugegeben sowie etwas Backpulver und als Gewürze Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel. Je nach Rezept können noch Dill, Cayennepfeffer oder Bulgur hinzukommen. Anschließend werden alle Zutaten noch einmal gewolft und zu einem Teig verknetet. Nach einer Ruhezeit werden aus dem Teig etwa walnussgroße Bällchen geformt und goldbraun frittiert.
Serviert werden Falafel in der Regel mit Tahina, einer Sesam-Sauce, und verschiedenen eingelegten oder gebratenen Gemüsen und Pita, einem dünnen Fladenbrot. Als Imbiss „auf die Hand“ ist es üblich, Falafel und Gemüse oder Salat, vergleichbar wie bei Döner, in ein aufgeklapptes Fladenbrot zu füllen.
In Deutschland wird Falafel seit etwa Ende der 1980er Jahre angeboten, meist an arabischen Imbissständen, zunehmend auch an türkischen als vegetarische Alternative zu Döner. |