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Afrikas Klima und WetterKlima Afrika: Savanne

  Afrikas Klima und Wetter

Wetter in Afrika Sonnenuntergang

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Afrikas Klima und Wetter: Savanne

Als Savanne wird im Allgemeinen ein tropischer oder subtropischer Vegetationstyp definiert, der aus einer geschlossenen Krautschicht und einer eher offenen Gehölzschicht besteht. Die Abgrenzung zu Steppen, Grasland und Trockenwäldern wird unterschiedlich gehandhabt.

Savanne beziehungsweise savana/sabana bedeutet so viel wie „weite Ebene“.

Der Begriff Savanne

Savanne ZeltObwohl die Begriffe „Savanne“ und „Steppe“ zur Bezeichnung bestimmter Vegetationstypen eingeführt wurden, wurde die Bezeichnung ab den 1970er Jahren von Geographen mehr für bestimmte Klimazonen verwendet. Carl Troll hat zunächst vorgeschlagen, in den Tropen alle hygrophilen Pflanzengesellschaften als Savannen zu bezeichnen, ganz gleichgültig, um was für eine Vegetation es sich handelt. Da jedoch hygrophil und xerophil relative und schwer definierbare Begriffe sind, hat Jaeger dem Begriff der Savanne einen klimatischen Sinn gegeben, der nichts mehr mit der zonalen Vegetation zu tun hatte.

Die Savanne ist eine Vegetationszone der Tropen, die durch ihren offenen Bewuchs (Grasland) und in relativ regelmäßigen Abständen stehende Bäume charakterisiert ist. Sie treten im Übergangsbereich zwischen der ariden Passatwindzone und dem tropischen Regenwaldklima auf. Entsprechend liegt die Vegetationszone der Savannen zwischen den Vegetationszonen Wüste und tropischem Wald.

Vegetation & Tierwelt

Der die Vegetation beherrschende Faktor ist hier der Wassermangel. Typische Werte liegen zwischen 500 und 1500 mm Jahresniederschlag (das heißt 500 bis 1500 Liter Wasser pro m² und Jahr). Dieser Wassermangel führt zur für Savannen typischen regelmäßigen Verteilung der Bäume, denn jeder Baum verhindert durch seinen Wasserkonsum einen Gehölz-Neubewuchs in seiner näheren Umgebung. Weitere Gründe für das Sterben von Keimlingen sind die häufigen Feuersbrünste, die jedoch für die ausgewachsenen Bäume sehr wichtig sind. Durch die Brände werden tote Pflanzenteile entfernt und somit Nährstoffe dem Kreislauf zurückgegeben (Remineralisierung). Auch die für die Savannen typischen großen Weidetiere verhindern das Heranwachsen von Keimlingen.

In der Savanne gibt es wie in allen anderen Klimazonen Tierarten, die sich einerseits der Vegetation dieses Lebensraumes angepasst haben und andererseits die angepassten Tierarten als Beute schlagen oder als Aas verzehren. Zu den wichtigen großen Herbivoren („Pflanzenfresser“) der Savannen zählen z. B. Gnu, Gazelle, Zebra, Elefant, Känguru und Giraffe. Zu den wichtigsten Carnivoren („Fleischfresser“) zählen beispielsweise Gepard, Löwe oder auch Puma. Die weitaus häufigsten pflanzenfressenden Tierarten stammen aber aus dem Stamm der Insekten, vor allem Ameisen und Termiten.

Arten von Savannen

Es gibt drei verschiedene Arten von Savannen: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne:

Anpassungsmerkmale an das Klima: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Laubabwerfend in der Trockenzeit, mit zunehmender Trockenheit abnehmender Baumwuchs und zunehmender Wuchs wasserspeichernder Pflanzen und andere Anpassungen an die Trockenheit.

Vorkommen

Savannen sind insbesondere in Afrika stark verbreitet, besonders bekannt ist die Serengeti. Sie treten aber auch in Indien, Australien und im nördlichen Teil Südamerikas auf. In Afrika zieht sich ein Savannengürtel halbkreisförmig durch den Kontinent, beginnend in der Sudan- und Sahelzone Westafrikas, über die ostafrikanischen Savannen bis hin zum südafrikanischen "Veld".

Savannen sind zu unterscheiden von den ebenfalls ariden Graslandschaften gemäßigter Breiten, den Steppen und Prärien und den baumlosen Pampas Südamerikas.



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