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Reiseberichte Afrika: Reisebericht Nairobi nach Kapstadt

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Reisebericht Nairobi nach Kapstadt

Botsuana (Botswana)

33. Tag Cobe River Camp

Den Tag über ein wenig am Fluß herumgestreift. Am Nachmittag haben wir den Truck gegen ein kleines Boot getauscht und sind auf dem Cobe River auf wildtier Suche gegangen.

Reisebericht Afrika BotswanaAls wir uns schon auf dem Rückweg befanden sahen wir plötzlich eine Herde Elefanten, welche zum abendlichen Trinken und Baden and den Fluß kamen. Wir hielten an und dann hörte es nicht mehr auf, ein Elefant nach dem anderen brach durch das Gestrüpp und kam hinab zum Fluß. Ein grandioses Bild welches uns geboten wurde. Wir kamen auf ungefähr 67 Tiere. Von den größten Bullen bis zu den ganz kleinen Babys. Dazu ging die Sonne in einem Meer von Farben langsam unter… einfach unbeschreiblich.

34. Tag Cobe River Camp nach Maun / Botswana

Heute stand die Fahrt nach Maun an, welches unser Getaway für das Okavango Delta sein sollte. Ein großer Einkauf für die nächsten drei Tage im Delta. Und viel schwimmen im Pool.

Das Erlebnis des Tages war der Supermarkt. Das war einfach einer dieser reisen großen Supermärkte. Und das unglaublich war. Was man da alles kaufen konnte. So viel Auswahl hatte ich seit 5 Wochen nicht mehr gesehen.

35. 36. 37. Tag Maun nach Okavango Delta / Botwana

Die Fahrt in das Delta Gebiet des Okavangos war unheimlich lang. Der Lastwagen mühte sich über drei Stunden ab, bis er sich durch den sandigen Untergrund gekämpft hatte.

Das Okavango Delta ist das einzige auf der Welt, welches nicht in ein Meer mündet. Der Okavango entspringt in Angola und fließt dann durch den Norden Namibias und den Caprivi Streifen, bis er in Botswana in einem riesen Delta versickert.

Die drei Tage im Delta waren wie aus einer anderen Welt. So ganz ohne den üblichen Standart, hatte man sich doch sehr bald daran gewöhnt. Und bei 37 C. im Schatten überlegt man nicht lange was da alles im Wasser schwimmen könnte. (Krokodile gibt es dort keine, haben die Führer zumindest beteuert…)

Ich habe dann in der zweiten Nacht 41 C. Fieber und Schüttel- Krämpfe bekommen und da mein erster Gedanke Malaria war habe ich gleich mal ein paar von den Akut- Tabletten genommen. Die Malaria Tabletten im Wechsel mit Unmengen Aspirin und Panadol habend dann das Fieber bis zum Abend auf 37 C. herunter gebracht. Die Nacht habe ich in nasse Tücher gewickelt verbracht und am naechsten Morgen ging es dann schon ein wenig besser. Da wir immer in den Makkuros (Das sind die traditionellen Kanus, welche aus einem einzigen Baum geschnitten werden) durch die Kanalsysteme gefahren wurden war die Zeit auch nicht verloren.

Als wir uns auf dem Weg zurück nach Maun, in die Zivilisation machten, träumten wir alle nur noch von kalten Getränken, warmen Duschen, und sauberen Kleidern.

Dies war auch die letzte Nacht für die Johannesburg Gruppe, welche uns am naechsten Tag verlassen würde. Leider hat sich in dieser Nacht die Malaria noch einmal heftig zurück gemeldet, aber es war unheimlich nett, da alle zu mir auf den Truck gekommen sind um zu feiern… Sonia hat mich dann mit frischen Erdbeeren und Eiscreme verwöhnt, keine Ahnung wo sie das organisiert hat.

33. Tag. Maun / Botswana nach Caprivi Strip / Namibia

Heute früh hat sich die Jo-burg Gruppe von uns getrennt. Und obwohl die letzten fünf Wochen eher von einem losen Zusammen sein geprägt waren, ist doch der eine oder Andere einem ans Herz gewachsen…

Kaum waren die Anderen verschwunden, machten auch wir uns auf den Weg Richtung Namibia. Wir passierten die Grenze und fuhren in den Caprivi Strip. Dort verbrachten wir eine Nacht am Okavango River, auf einem wunderschönen Campingplatz.

Es war ein seltsamer Tag. Auf einmal waren wir nur noch acht, anstatt sechzehn Leute. Alle waren ein wenig niedergeschlagen und jeder, hing so seinen Gedanken nach.

 

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