Wüsten in Afrika: Farafra
Die Oase Farafra (Ägypten) mit ihrem (einzigen) Ort Qasr el-Farafra liegt etwa 300 km westlich von Assiut, und war zu Zeiten der Pharaonen auch bekannt als Ta-iht oder "Das Land der Kuh". Sie ist mit etwa 2500 Einwohnern nur dünn besiedelt. Es lässt sich über eine frühere Besiedlung nichts genaues sagen, sie ist jedoch sehr wahrscheinlich, da sich diese Oase auf einer Karawanenroute befand. Außerdem finden sich hier noch Bruchstücke von alten Monumenten.
Badr Museum Farafra
Auf jeden Fall sollte man einen Besuch im Badr-Museum nicht versäumen. Der einheimische Künstler stellt in einem kleinen Museum seine Werke aus. Er verwendet alle Materialien der Natur von verschiedenfarbigem Sand bis zu einmaligen Sandsteinen oder Wurzeln. Badr hat auch eine kleine Gästelodge, in der interessierte Künstler arbeiten können. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn so etwas Einzigartiges bekommt man nirgends sonst.
Nationalpark Weiße Wüste, Sahra al-Baida
Besonders beeindruckend ist die nördlich der Oase Farafra gelegene Weiße Wüste. Kalkformationen von riesigen Monolithen bis hin zu Pilzfelsen regen die Phantasie des Wüstenbesuchers an. Entweder entdeckt man ein steinernes Kamel, oder einen Hasen oder einen Pokal. Die Funde am Boden weisen darauf hin, dass hier einst Meeresboden war. Eine Nacht im Zelt sollte bei einer Reise in die Weisse Wüste nicht fehlen. Nur mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar.Bahariyya |